Nicht offener Realisierungswettbewerb für den Neubau eines Kulturbürgerhauses in Pasing, München
Bauherr:
Landeshauptstadt München
Bauvolumen:
1.090 m²
Leistungen:
Realisierungswettbewerb
Mitarbeit: Eva Miteva, Hayato Mizutani, Mirko Haselroth , Sarah Gemoll, Ann-Kathrin Gügel
Das Kulturbürgerhaus Pasing bildet in der Achse vom Bahnhofsvorplatz Pasing bis zum Ende der Promenade, ähnlich dem „Bürklin-Bahnhof“, einen markanten solitären Baukörper, der den Auftakt in das neue Wohngebiet entlang der Promenade abbildet. Durch seine freie Stellung vermittelt dieser gut sichtbar in alle Richtungen. Die transparente und leicht anmutende Kubatur des geschwungenen Pavillons gibt dem Baukörper in dem großvolumigen Umfeld trotz seiner Größe eine Prägnanz und Bedeutung. Das Gebäude bildet zu dem nördlich gelegenen Bürgertreff einen Platzraum, so dass dieses weiterhin als ein Baustein für die Bürger an der Promenade gelesen werden kann.
Das Pavillongebäude bildet den einladenden transparenten Eingang zum Kulturbürgerhaus. Das erdgeschossige Foyer öffnet sich in alle Richtungen und kann zukünftig auch auf Promenadenebene als Café den umgebenden Platz bespielen. Durch die transparente Fassade und den ins Gebäude laufenden Bodenbelag wird das Kulturbürgerhaus einladend und schwellenlos Teil der Stadt. Die innere Erschließung im Gebäude wird als bewegter Raum mit erkennbaren Orten verstanden. Über eine großzügige Treppe gelangt der Besucher in den großen lichten Saal, der sich auf der Ebene der Offenbachstraße befindet.