Nicht offener Realisierungswettbewerb für den Neubau einer 4- bis 5-zügigen Grundschule
Bauherr:
Stadt Landshut
Bauvolumen:
8.646 m²
Leistungen:
Realisierungswettbewerb
Landschaftsarchitektur:
Gabriella Zaharias Landschaftsarchitekten, München
Mitarbeit: Eva Miteva, Anna Wülleitner, Sarah Gemoll
Das neue Schulhaus für die 4-zügige Grundschule wird auf der östlichen Teilfläche des Grundstücks zwischen Park- und Oberndorfer Straße errichtet und spannt gemeinsam mit der bestehenden Wirtschaftsschule einen großzügigen offenen Raum für Frei- und Sportflächen auf. Das neue Schulgebäude ist als 4-geschossiger Baukörper kompakt organisiert und steht mit einer klaren Präsenz am Ort: die Gliederung des Baukörpers mit seiner leichten, farbigen Holzfassade ergibt durch die zueinander verschobenen Volumen der Klassenraumhäuser ausgewogene Proportionen und schafft so einen klar erkennbaren Zugang von Westen in der Mitte des neuen Schulhauses gegenüber der Wirtschaftsschule. Die einzelnen Funktionen des Schulhauses sind klar gegliedert und schaffen allseitig großzügige Ausblicke in den umgebenden Naturraum. Das zusätzlich gewünschte 5. Klassenverbund kann später als vorfabrizierte Holzkonstruktion leicht aufgestockt werden.
Der Zugang zum Haus erfolgt über den großzügigen Schulhof im Westen. Über eine durchgesteckte zentrale Halle mit Aula und Musikraum werden alle Bereiche der Schule, mit Fachräumen und Verwaltung im Erdgeschoss und den Klassenhäusern in den Obergeschossen erschlossen. Zwei Treppenhäuser führen in die Oberschosse zu dem Ganztagesbereich und den vier – später eventuell fünf „Klassenhäusern“, die jeweils aus einer Gruppe von vier Klassenzimmern, einem Garderobenraum, Gruppenräumen sowie Therapie- und Lernzentren bestehen. Alle Räume öffnen sich jeweils zu einem mittleren zentralen Raum, der mit freien Sitzmöbeln den „Marktplatz“ jeder Einheit bildet. Die Lernzentren können mit anschließenden Gruppenräumen oder auch mit einem weiteren Lernzentrum zu unterschiedlich großen Einheiten flexibel kombiniert werden.